Historischer Ortskern Solingen-Gräfrath

Stadtportrait

Nach mehr als 500 Jahren Eigenständigkeit wird Gräfrath gemeinsam mit den Orten Wald, Höhscheid, Ohligs und Solingen 1929 Großstadt. Gräfrath, Heimatstadt des berühmten Augenarztes Dr. de Leuw, liegt im Bergischen Land und ist der nördlichste Stadtteil Solingens an der Grenze zu Wuppertal.

Der gut erhaltene lebendige Ortskern mit dem typisch bergischen schwarz-weiß-grünen Erscheinungsbild macht Gräfrath zu einem beliebten kulturellen Anziehungspunkt und Ausflugsziel. Geschichte erleben und begreifen können die Besucher im von Professor Kleihues umgebauten Deutschen Klingenmuseum, das sein Domizil im ehemaligem Klostergebäude hat. Die städtische Kunstsammlung mit der Sammlung Schneider “Verfemte Kunst“ befindet sich im Museum Baden, dem früheren Rathaus der Stadt. Es gibt noch viel mehr zu sehen in Solingen: Dazu zählt das Rheinische Industriemuseum in der ehemaligen Gesenkschmiede Hendrichs und die noch zum Teil genutzten Schleiferwerkstätten im Wipper- und Balkhauser Kotten.

Überregional bekannt ist die Müngstener Brücke, mit 107 Metern die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, und Schloss Burg, wo es sich schon auf Grund der Aussicht lohnt, einmal die Bergische Kaffeetafel zu probieren. Die Geschichte von Komik und Klamauk wird im "Laurel und Hardy-Museum" in Solingen-Wald erzählt.